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INTERKOMM III

Der Verein Interkomm startete mit dem EU Projekt TRANSLOKAL (Transfernetzwerk zum Aufbau lokaler Fähigkeiten in der grenzüberschreitenden Entwicklung) bereits in die dritte Phase seit seiner Gründung im Jahr 1999. Diese Phase erlangte durch die Projektpartner die Stadt Guben in Deutschland, die Stadt Gubin in Polen und der Regionalentwicklungsagentur in Trencin, Slowakei eine internationale Dimension.

 

Projektschwerpunkte:

  • Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Gemeinden und Regionen in strukturschwachen Räumen.

  • Aufarbeitung gemeindespezifischen Problemfelder

  • Erarbeitung bisher nicht vorhandener Leistungsbereiche in den Gemeinden.

 

Inhalte von TRANSLOKAL:

  • Standortentwicklung zur Förderung der Gemeinde als Gewerbe- und Wohnstandort

  • Implementierung des Kommunalen Standort Informationssystems KOMSIS
  • zur Vermarktung freier gewerblicher und privater Flächen und Objekte
  • Schulungen der „Standortbeauftragten“ in den Gemeinden für den professionellen Umgang mit Interessenten

  • Erstellung eines Standortfolders für jede Interkomm-Gemeinde

 

New Public Management (NPM) und Weiterbildung:

Szenarioworkshops

Mit BürgerInnenbeteiligung wurden Szenarien entwickelt aus denen konkrete Projekte erarbeitet wurden. Die Workshops trugen bei den TeilnehmerInnen zur Bewusstseinsbildung bei, dass zwischen den verschiedenen Bereichen einer Gemeinde komplexe Verflechtungen und gegenseitige Beeinflussungen bestehen. Durch diese Erkenntnis wurde die Problemlösungskompetenz gestärkt.

 

Benchmarking

Die von den Interkomm-Gemeinden erarbeiteten Kennzahlen wurden analysiert und interpretiert. Ziel war es Erfahrungswissen über die Prozesse welche sich hinter den Kennzahlen verbergen, auszutauschen und von den Besten zu Lernen. Durch die Orientierung an den festgesetzten Zielen (Kennzahlen) soll ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess in Gang gebracht werden.

 

Absolvierung des Interkomm Führungskräfte-Lehrganges

Dieser Lehrgang basierte auf dem von der NÖ Gemeindeverwaltungsschule- und Kommunalakademie angebotenen Führungskräfte-Lehrgang. Die Lehrgangsmodule wurden genau an die Bedarfe der Interkomm-Gemeinden abgestimmt. Sowohl Themen welche die Hard-Facts der Kommunalverwaltung betreffen, aber auch Themen die die soziale Kompetenz der VerwaltungsmitarbeiterInnen und Mandatare stärken wurden vermittelt.

Inhalte: Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Controlling und Kostenrechnung, Grundlagen des BürgerInnenservice, Organisationsoptimierung, Kommunikation und Organisation im Sekretariat.

 

Erstellung einer Machbarkeitsstudie für das Nachhaltigkeitsinstitut Yspertal

Für die Entwicklung dieses Institutes wurde eine Projektskizze bzw. eine Projekteinreichung bei der Aktion Pro VISION erarbeitet. Neben der inhaltlichen Vorbereitung wurden die Moderation, die Organisation und die Dokumentation dieser Veranstaltungen durchgeführt.

 

Mitarbeiterauswahl in der Gemeinde Hofamt Priel

Die pilothafte Mitarbeiterauswahl für den Gemeindebauhof umfasste folgende Schritte: Verfassung einer Stellenausschreibung, Prüfung der Bewerbungs-unterlagen, Reihung der Kandidaten, Unterstützung der Gemeindemandatare bei der Vorauswahl und Beratung bei der Auswahl des am besten geeigneten Kandidaten.

Die Zusammenfassung über den Auswahlprozess ist im internen Bereich der Interkomm-Homepage zu finden.

 

Implementierung des Stundenerfassungssystems Pro Time Komm. für den Gemeindebauhof

Das Stundenerfassungssystem Pro Time Komm wurde in den Gemeinden Yspertal und Großweikersdorf implementiert. Dieses Softwareprodukt stellt eine Schnittstelle zwischen Bauhof und Verwaltung her. Der Gemeindeverwaltung ist es möglich den aktuellen Verbrauch abzurufen und bei groben Abweichungen steuernd einzugreifen.

 

Ausbau der Interkomm-Homepage zu einer Informationsdrehscheibe

Die Interkomm-Homepage wurde neu strukturiert. Die Phasen des Vereines Interkomm mit ihren jeweiligen Arbeitsschwerpunkten sind übersichtlich dargestellt. In überschaubarer Weise erhält der Anwender Überblick über die zur Verfügung gestellten Dokumente. Hinweise und Tipps, wo gemeinderelevante Informationen zu finden sind, wurden bereitgestellt.

 

Gegenseitige Besuche – Erfahrungen vom Nachbarn sammeln

Durch interessante Exkursionen und Vorträge konnten sich die Projektpartner informieren und Anregungen für ihre Kommunen holen. Die gegenseitigen Besuche bewirkten bei allen Beteiligten eine Rückbesinnung auf den Gemeinschaftsgedanken und eine Abkehr vom mancherorts festgesetzten Kirchturmdenken.

 

Internationaler Interkommunaler Gemeindetag 2005

Der Internationale Interkommunale Gemeindetag 2005 bot den Niederösterreich-ischen Gemeinden die Gelegenheit sich über aktuelle Themen aus dem kommunalen Bereich zu informieren. Der Themenkomplex „interkommunale Kooperation“ richtete sich an BürgermeisterInnen und Mandatare. Zeitgemäße Instrumente und Methoden für die Verwaltungspraxis wie Ablagesysteme – Ablagesystematik und die umsatzsteuerliche Behandlung von Bauhofleistungen waren Gegenstand des 2. Themenkomplexes, welcher VerwaltungsmitarbeiterInnen einen kompakten Überblick gab.


 

 
 
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