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Entwicklung des Wirtschaftsstandortes ASTEG


Die Kleinregion ASTEG und die Gemeinde Pölla erhalten Unterstützung durch das Land NÖ bei der Erarbeitung von Maßnahmen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Josef Wallenberger wird im Rahmen des "NÖG Infonet 2020" als Berater beigezogen. In vier Monaten werden erste Ergebnisse vorliegen.

Startschuss für ASTEG-Projektentwicklung mit Landesrätin Petra Bohuslav und Landesrat Ludwig Schleritzko (Foto: Büro LR Bohuslav)

Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen

Auf Basis eines Arbeitsgespräches mit Landesrätin Bohuslav, Landesrates Schleritzko und den Vertreter.innen der Region am 31. Oktober 2017 wird der Verein ASTEG plus die Gemeinde Pölla bei der Erarbeitung von Maßnahmen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region Unterstützung erhalten. Im Rahmen dessen wird unter anderem eine Roadmap zur Errichtung einer Breitbandinfrastruktur erarbeitet. Unterstützt wird die Startphase von der NÖG, der Niederösterreichischen Grenzlandförderungsgesellschaft.

"Arbeit & Beschäftigung"

Die Vertreter der Kleinregion ASTEG, bestehend aus den Gemeinden Allentsteig, Echsenbach, Göpfritz/Wild und Schwarzenau sowie Pölla und das Truppenübungsplatzkommando Allentsteig, haben sich mit vielversprechenden Projektideen an das Land Niederösterreich gewandt, um arbeitsplatzrelevante Maßnahmen in der Kleinregion zu setzen. 

Gefördert von der Niederösterreichischen Grenzlandförderungsgesellschaft (NÖG) wurde bereis mit der Projektentwicklung begonnen.

Erarbeitet werden Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung und der Entwicklung einer gemeinsamen Wirtschaftsregion.

„Die verstärkte Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche – auch die militärische Landesverteidigung. Daher wollen wir mit einem Projekt die notwendigen Voraussetzungen in Richtung Digitalisierung schaffen. Die effiziente Versorgung mit Breitbandinternet und autonome Verkehrslösungen stehen im Fokus der Überlegungen. Davon soll die gesamte Kleinregion profitieren und Arbeitsplätze abgesichert werden. In einem weiteren Projekt soll die Entwicklung der ASTEG Gemeinden zu einer gemeinsamen Wirtschaftsregion forciert werden. Ziel ist die Vernetzung und gemeinsame Vermarktung der Betriebsgebiete in der Kleinregion. Für die angesprochenen Maßnahmen hat das Land Niederösterreich bis zu 7 Mio. Euro budgetiert“, erklären Landesrätin Petra Bohuslav und Landesrat Ludwig Schleritzko. 

Auch das Landesjugendheim Allentsteig wird in diesem Projekt berücksichtigt. Im Rahmen einer Studie wird das Modell einer zeitgemäßen Betreuungseinrichtung für Jugendlichen (NEET) erarbeitet.

Der Sprecher der Kleinregion ASTEG und Bürgermeister von Schwarzenau, Karl Elsigan betont: „Ich freue mich über den Start der Projektentwicklung. Die genannten Projekte sind für die Mitgliedsgemeinden von großer Bedeutung. Unser gemeinsames Ziel ist es, Arbeitsplätze in der Region zu sichern und neue zu schaffen.“