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Steuerungsgruppe für "Wohnen im Waldviertel"


Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017, traf sich die Projektsteuerungsgruppe bei der Firma KASTNER in Zwettl, um aktuelle Themen zu beleuchten und das Projekt "Wohnen im Waldviertel" einzuflechten. Nina Sillipp und Josef Wallenberger begleiteten das Team an diesem Nachmittag.

Projektsteuerungsgruppe von "Wohnen im Waldviertel" vor dem Firmengebäude der KASTNER Gruppe

Aktuelle Themen für die Initiative vertiefen

Wohnstandortmarketing ist seit 2008/2009 strategisches Kernthema der Projektgemeinden. Seither wird viel Energie in den Aufbau und die Optimierung des Wohnservices investiert - online auf www.wohnen-im-waldviertel.at und offline auf den 56 Gemeindeämtern.

Darüber hinaus wird seither eine umfassende Werbe- und Imagekampagne unter der Marke „Wohnen im Waldviertel. - Wo das Leben neu beginnt.“ in den Zielmärkten Wien, Linz und im Waldviertel umgesetzt.

Die Projektsteuerungsgruppe trifft sich seit Projektbeginn einmal jährlich, um in kleiner Runde für das Projekt relevante Themen zu bearbeiten, damit die Inhalte und Ziele geschärft und neu ausgerichtet werden können.

Die Gruppe setzt sich zusammen aus ausgewählten Vertreter.innen der 56 Gemeinden aus Politik und Verwaltung sowie aus Sponsoren, Projektpartnern und regionalen Organisationen. Auch themenrelevante Partner, wie dieses Mal Immobilienmakler Thomas Hetzendorfer, werden um Mitarbeit gebeten.

Wohnstandortmarketing und Leerstandsmanagement

Der 8. Workshop der bewährten Projektsteuerungsgruppe von „Wohnen im Waldviertel“ fand dieses Mal bei der Firma KASTNER in Zwettl statt. Geschäftsführer Christof Kastner, der selbst Mitglied der Steuerungsgruppe ist, stellte eingangs wichtige Eckpfeiler seines Unternehmens vor.

Nina Sillipp gab anschließend einen kurzen Rückblick auf die Ergebnisse der Steuerungsgruppe von 2016 und einen Überblick, welche Ergebnisse wo im Projekt umgesetzt wurden. Danach erarbeiteten drei Kleingruppen unter der Moderation von Josef Wallenberger neue Ideen zu folgendem Themenblock: 

  • Leerstand mobilisieren.
    • Mit welchen Argumenten kann man Liegenschaftseigentümer überzeugen, ihre leerstehende Immobilie oder ihren Baugrund zu verkaufen?
    • Welche Maßnahmen zur Mobilisierung kann und soll man als Gemeinde setzen?
  • Makler einbinden.
    • Was können Makler besser als "Wohnen im Waldviertel"-Gemeinden?
    • Wie können Makler als Partner in das Projekt eingebunden werden?
  • Passsende Projekte unterstützen.
    • Gibt es aktuell konkrete Projekte oder Projektideen im Bereich Wohnstandortentwicklung und -marketing, die "Wohnen im Waldviertel" unterstützen soll?
    • Welche Unterstützung von „Wohnen im Waldviertel“ macht Sinn?
    • Wie weit kann die "Wohnen im Waldviertel"-Unterstützung für Gemeinden gehen, die nicht Teil der Initiative sind?

Diese drei Themen bedingen sich gegenseitig und ziehen aktuell in der Region verstärkt ihre Kreise. Sie im Projekt noch intensiver zu bearbeiten steht außer Frage.

Die Ergebnisse aus der Gruppenarbeit werden nun Schritt für Schritt in das Projekt "Wohnen im Waldviertel" einfließen.