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Strategie Waldviertel reloaded

Strategie Waldviertel reloaded<br/>

    Großartiger Besuch und konstruktive Diskussionen bei der Hauptregionsversammlung im Juni 2015. 

Strategie Waldviertel reloaded

Am 16. Juni 2015 ¬†wurden in Thaya mit dem einstimmigen Beschluss der Hauptregionsstrategie die Weichen f√ľr die k√ľnftige strategische Ausrichtung der Region Waldviertel gestellt.
[Wir haben dar√ľber berichtet.]

Die Ziele der Hauptregionsstrategie, bei deren inhaltlichen Erarbeitung GF Josef Wallenberger maßgeblich beteiligt war, finden sich in den vier Aktionsfeldern regionale Wertschöpfung, Umweltsystem, Daseinsvorsorge und Kooperationen wieder. 

Die Hauptversammlung hat den Vorstand ermächtigt, konkrete Projekte zu erarbeiten. Diese gliedern sich in insgesamt drei Themenschwerpunkte:

1. Infrastruktur erleichtert das Aufholen
>>> Franz-Josefs-Bahn: Ziel ist die Wiederherstellung der ehemaligen internationalen Zugverbindungen.
>>> Stra√üe: Konsequente Umsetzung des Stra√üenausbauplans der beiden Hauptachsen (Krems-Zwettl, Horn-Waidhofen-Gm√ľnd). Planungsschritte f√ľr Ausbauma√ünahmen zur besseren Anbindungen an den Donauraum, nach Freistadt/Linz und nach Iglau (Jihlava, CZ). Forcierung eines raschen Planungsbeginns einer hochrangigen Stra√üenverbindung von Wien nach Budweis/Prag (Flughafenanbindung) √ľber das Waldviertel in Form eines vierspurigen Vollausbaus bis zur Autobahn Linz-Budweis-Prag.
>>> √Ėffentlicher Personennahverkehr: F√∂rderung eines integrierten, bedarfsgerechten Taktsystems mit flexiblen Erg√§nzungsangeboten, mit konkurrenzf√§higen Tarifmodellen und kundenfreundlichen Buchungssystemen.
>>> Breitband: Flächendeckender Ausbau des Breitbandnetzes wird bis 2020 weiter vorangetrieben.
>>> Bildung: Engere Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schulen (Jobmesse, Wirtschaft trifft Schule). F√∂rderung der HAK-Matura mit Lehre. Ein Ziel ist auch ein weiterer Fachhochschul- oder HTL-Standort im Waldviertel. Auch an einem Ausbau der Kleinkinderbetreuung mit flexiblen √Ėffnungszeiten wird gearbeitet.¬†

2. Attraktiver Wohnstandort als Basis 
 
>>>¬†Wohnstandortmarkting: Weiterf√ľhrung des erfolgreichen Projektes "Wohnen im Waldviertel". Schaffung von leistbarem Wohnraum f√ľr Jugendliche, auch ohne Wohnbeihilfe. Erg√§nzend¬†sind mehr Angebote und Services zum "Mitalternden Wohnen"¬† geplant.
>>> Achtsamkeit: Zuz√ľgler mithilfe einer aktiven Willkommenskultur f√ľr das Waldviertel begeistern. >>> Leben und handeln im Ortskern: Schaffung weiterer Anreizsysteme zur Ortskernbelebung. >>> StadtUNDLand: St√§rkung und Vernetzung der Zentralorte mit dem Umland. Dabei wird der verantwortungsvolle Umgang mit der fortschreitenden Bodenversiegelung ein wichtiges Thema sein. ¬†

3. Nachhaltiges Wirtschaften und arbeiten 
>>> Wirtschaftsstandort Waldviertel st√§rken: Ziel ist ein Pakt zwischen Wirtschaft und Gemeinden: Die Region soll als produzierender Standort repositioniert werden, mit Vernetzung von Wirtschaftsaktivit√§ten und Akteuren, der Realisierung von interkommunalen Kooperation und die Sicherung der Arbeitskr√§fte f√ľr das Waldviertel. Eng eingebunden soll dabei das Wirtschaftsforum Waldviertel werden. Dar√ľber hinaus gilt es regionale Finanzierungsangebote f√ľr unternehmerisches Handeln zu installieren. Weiters: Etablierung der bereits vorangetriebenen Positionierung als Gesundheits- und Rehabilitationsangebot als wirtschaftlicher Kernbereich. Ausbau der √ľberregionalen Versorgung. Forcierung der innerregionalen Wertsch√∂pfung durch Energieerzeugung, -einsparung, -speicherung und -verteilung (Stichwort Energieautarkie). >>> Umsetzung der Tourismusstrategie Waldviertel 2020: Gesundheit, Kulinarik & Regionalit√§t, Naturerlebnis und Sport & Bewegung.
>>> Land und Forstwirtschaft: Ziel ist die Koexistenz von Biolandwirtschaft, Sonderkulturen und die gewerbliche Weiterverarbeitung der Grundproduktion (Getreide, Kartoffel und Holz). Die Landwirtschaft soll als Basis f√ľr gewerbliche Unternehmen und Dienstleister dienen. Wichtigster Punkt dabei ist die Bodensicherung: Es¬†muss ein zukunftsf√§higer Umgang mit der begrenzten¬†Ressource Boden gefunden werden. ¬†

PLUS 4. Der Dialog soll all dies ermöglichen 
Durch st√§rkere Kommunikation soll eine kompetente und akzeptierte Hauptregionsverwaltung aufgebaut werden. Dar√ľber hinaus soll die Marke "Waldviertel" weiter entwickelt werden, konkret durch ein Online-Zugangsportal, das alles b√ľndelt. Die Arbeit der Ehrenamtlichen in Dorf und Stadt sollen sich kleinregional und regional besser vernetzen.¬†

Kontakt: B√ľroleiter DI Josef Strummer | N√Ė Regional GmbH - B√ľro Waldviertel¬† |
+43 676 / 88 591 230 | josef.strummer@noeregional.at | www.rm-waldviertel.at