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Unterstützung für das Niederösterreichische Grenzland

Im Jahr 2000 rief die Niederösterreichische Grenzlandförderungsgesellschaft m.b.H. (NÖG) das Projekt „NÖG Infonet“ ins Leben. Ziel war und ist, den wirtschaftlich benachteiligten Raum entlang der Grenzen zu den ehemaligen Ostblockstaaten zu unterstützen.

Die Hauptzielgruppe des Projektes sind Gemeinden, Unternehmen und Interessensvertretungen. Grundsätzlich ist NÖG Infonet aber für alle Menschen der NÖ Grenzregion offen.

Information und Vernetzung

Die Unterstützung geschieht hauptsächlich durch Information und Vernetzung – daher der Name „Infonet“. In einer vorangegangenen Studie wurde festgestellt, dass Informationsmangel eines der größten Defizite der Akteure im NÖ Grenzland war. Der zweitgrößte Hemmschuh war, dass die Akteure der Region viel zu wenig von- und übereinander wussten. Vernetzung war also vonnöten.

Information ist immer noch ein wichtiges Thema, denn es gibt ständig neues Wissen. Die Herausforderung ist es, aus dem Wust an Informationen jene herauszufiltern, die für die Akteure im NÖ Grenzland interessant und nützlich sind.

Auch die Vernetzung ist ein Dauerthema. Personen und Organisationsstrukturen sind ständig im Wandel. Hier braucht es jemand, der den Überblick bewahrt und bei Bedarf die richtigen Leute zusammenbringt.

Schwerpunkte von NÖG-Infonet

Die Methoden und Aktivitäten im NÖG Infonet änderten sich im Laufe der Jahre immer wieder. Zu Beginn lag der Schwerpunkt auf Impulsveranstaltungen und Expertenworkshops. Mit diesen konnte interessierten Akteuren ein Grundwissen über die Region vermittelt werden. Zusätzlich boten sie eine Plattform für den persönlichen Austausch und zur Vernetzung.

Parallel dazu wurden oft nachgefragte Informationen gesammelt, aufbereitet und verbreitet. Ein Grenzland-Telefon wurde eingerichtet, über das Interessierte unkompliziert Fragen stellen konnten. Die Broschüre „Grenzland-News“ liefert bis heute wertvolle Informationen zur Entwicklung der Region. Natürlich gibt es auch die Webseite zum Projekt unter der Adresse http://infonet.grenzland.at.

Beratungen geben Impulse

Der Schwerpunkt von NÖG Infonet der letzten Jahre liegt im konkreten Beratungsangebot. Die NÖG-Beratungen unterstützen Projekte mit wirtschaftlichem Potential in schwierigen Phasen (z.B. der Anfangsphase). Damit kommt die NÖG ihrem Auftrag nach, die Wirtschaft in der NÖ Grenzregion im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu stärken.

Je nach Bedarf gibt es verschiedene Beratungsangebote, für die die NÖG die Kosten im Rahmen von NÖG-Infonet zur Gänze übernimmt

In „Beratungsgesprächen“ werden einfache Fragen zur NÖ Grenzregion beantwortet, Daten und Fakten zur Region recherchiert oder Impulsvorträge bei Veranstaltungen gehalten. Der Aufwand dafür kann bis zu acht Beratungsstunden betragen. Eine Genehmigung seitens der NÖG ist nicht erforderlich.

Mit „Kurzberatungen“ werden Projekte mit wirtschaftlichem Potential in der schwierigen Startphase unterstützt. Damit soll die Erfolgswahrscheinlichkeit der Projekte erhöht werden. Bis zu vierzig Beratungsstunden können dafür aufgewendet werden. In begründeten Einzelfällen sind sogar bis zu 80 Beratungsstunden möglich. Solche Beratungen müssen von der NÖG genehmigt werden.

Die Wallenberger & Linhard Regionalberatung ist seit 2001 mit der Umsetzung des Projekts NÖG-Infonet betraut. Seit Beginn wurden unzählige Beratungen und Informationsveranstaltungen durchgeführt sowie unterschiedlichste Informationen recherchiert und publiziert. Die immer weiter steigende Nachfrage spricht für die Qualität und den Nutzen dieser Leistung.

Nähere Infos zur Arbeit der W&L Regionalberatung erhalten Sie bei Mag. Gerhard Schmid, Geschäftsführer der NÖG GmbH

Auf einen Blick

Titel: NÖG Infonet
Auftraggeber: NÖ Grenzlandförderungsges.m.b.H
Schwerpunkte: Gemeinde- und Regionalentwicklung
Projektlaufzeit: 2001 - 2017

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