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Kommunikation kann viel bewirken

Hans MĂŒllner, Obmann des Vereins Interkomm, eröffnete den 13. Gemeindeworkshop

Dieses Jahr am 20. April fand der Gemeindeworkshop des Projektes „Wohnen im Waldviertel“ im Rathaus der Stadtgemeinde Gföhl statt. Thema des Vormittags: „Was wir mit Kommunikation erreichen können.“ Und zwar im positiven als auch im negativen Sinne. Fest steht, man kann nicht NICHT kommunizieren. Das sagte schon Paul Watzlawick.

13. Vernetzungstreffen der Projektgemeinden

Seit 2009 gibt es das Projekt "Wohnen im Waldviertel". Seither dĂŒrfen wir dieses besondere Projekt fĂŒr kooperative Wohnstandortvermarktung im Auftrag des Vereins Interkomm umsetzen. Wir arbeiten sehr eng mit den teilnehmenden 56 Gemeinden zusammen und stehen das ganze Jahr ĂŒber mit ihnen in Kontakt. 

Ein Mal im Jahr findet der Gemeindeworkshop statt. Eingeladen sind Vertreter.innen aller 56 Gemeinden aus Politik und Verwaltung, die fĂŒr das Projekt einsetzen. Dieses Format nutzen wir fĂŒr den persönlichen Kontakt, fĂŒr den Dialog und fĂŒr einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch.

Außerdem wird jedes Mal zu einem bestimmten Schwerpunktthema gearbeitet. Thema in diesem Jahr: Kommunikation!

Nach außen mit Standortsuchenden, nach innen in die Gemeinde bzw. in die Region und innerhalb des Gemeinde- bzw. Projekt-Teams.


Gemeindevertreter.innen aus dem ganzen Waldviertel zu Besuch in Gföhl.

Kommunikation als effektives Werkzeug

Kommunikation passiert ĂŒberall und zu (fast) jeder Zeit. MĂŒndlich, schriftlich und sogar ohne Worte. Sie kann großen Nutzen bringen, Probleme lösen, MissverstĂ€ndnisse aus dem Weg rĂ€umen.

Sie kann aber auch Schwierigkeiten und schlechte Stimmung mit sich bringen. Das geht so weit, dass man durch Kommunikation (oder nennen wir es Raunzen?) dem Image einer Region schadet oder die eigenen Kinder dazu bringt, aus der Gemeinde wegzuziehen, weil sie hier keine Zukunftschancen sehen.

Und deshalb orientiert sich die Kommunikation im Projekt "Wohnen im Waldviertel" im innerregionalen Marketing an folgendem Grundsatz:

"Ohne Zweifel und Kritik entwickeln wir uns nicht weiter, ohne Bilder von einer guten Zukunft aber auch nicht.“ 
(Edith Meinhart, „profil“-Redakteurin)

Menschen, die im Waldviertel leben und sich fĂŒr die Region einsetzen sollen erkennen, dass

  • der Blick in die Zukunft (nicht der Blick in den RÜCKSPIEGEL) zĂ€hlt und das Waldviertel hier viel zu bieten hat,
  • die Kommunikation von Bildern und Problemen der Vergangenheit, von Zukunftssorgen und negativen Argumenten niemanden bewegt, in`s Wald4 aufzubrechen (zu ziehen) – wir mĂŒssen im Sinne des Außenmarketings damit aufhören,
  • das Projekt nichts schönreden will, aber mittels Kommunikation der regionalen StĂ€rken und eines positiven Zukunftsbildes Menschen anziehen möchte (was wiederum das positive Bild der Region stĂ€rkt und damit noch mehr Menschen anzieht - Spirale nach oben).

Crossmediale Kommunikation im Rahmen der Werbekampagne

Der Fokus der Werbekampagne "Wohnen im Waldviertel. Wo das Leben neu beginnt." liegt auf der crossmedialen Kommunikation. RegelmĂ€ĂŸig wird ein Mix von fĂŒnf und zehn KanĂ€len eingesetzt, um viele Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen zu erreichen. Dabei ist es wichtig zu wissen, wo die Zielgruppen zu finden sind, welche KanĂ€le sich fĂŒr welche Themen eignen und wie man Inhalte entsprechend aufbereitet. Wichtig fĂŒr "Wohnen im Waldviertel" ist es, Online- mit Offline-Medien strategisch zu verknĂŒpfen, um die eigenen Zielgruppen mediengerecht ansprechen zu können. 

Best Practice: Kleine Stadt mit großem Herz

Gföhl wurde im Rahmen des Workshops als Paradebeispiel hervorgehoben fĂŒr besonders gute Kommunikation innerhalb des Teams, mit den BĂŒrgern, mit der Wirtschaft und mit Standortsuchenden. Dadurch konnte in den letzten Jahren unter BĂŒrgermeisterin Ludmilla Etzenberger sehr viel erreicht werden.

Diese gut ĂŒberlegte Kommunikation beginnt schon beim Slogan, der eine Alleinstellung schafft: "Gföhl. Kleine Stadt mit großem Herz."
Das Logo und die dazugehörige Gestaltung des Werbe- und Kommunikationsauftritts bĂŒndeln Werte, fĂŒr die Gföhl steht. Die Gemeinde bemĂŒht sich um eine einzigartige Standortpositionierung in Form einer Marke, die es ermöglicht, die Alleinstellungsmerkmale hinsichtlich der Wettbewerbsvorteile klar zu kommunizieren. Denn eines steht fest, auf gesĂ€ttigten MĂ€rkten ist die Kommunikation ein wesentlicher strategischer Erfolgsfaktor. Eine Gemeinde muss es schaffen, auf sich aufmerksam zu machen!

Die Kommunikation in Gföhl ist authentisch und wird auf allen Ebenen professionell und gut ĂŒberlegt eingesetzt:

  • Am Stammtisch mit neu Zugezogenen
  • Mit BĂŒrgerinnen und Unternehmern durch die Gemeindezeitung und die Gemeindewebseite
  • Mit dem Projekt „Wohnen im Waldviertel“, wodurch die Gföhler AktivitĂ€ten auch ĂŒber diese KanĂ€le und somit ĂŒber die Gemeindegrenzen hinaus beworben werden
  • Mit Standortsuchenden mit einem speziell dafĂŒr erarbeiteten Standortfolder
  • Und ganz speziell auch mit der Wirtschaft bzw. mit dem Verein Gföhler Wirtschaft Aktiv


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Willkommenskultur in Gföhl

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PR ĂŒber wohnen-im-waldviertel.at

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Gemeindezeitung: inhaltlich und grafisch ĂŒberaus gut aufbereitet

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Gemeinde & Wirtschaft

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Info via Gemeindewebseite

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Wohnen & Wirtschaften im Zentrum: Standortfolder als Werbemittel